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  2. Voorwaarden

Algemene voorwaarden.

Funck GmbH is bij al onze aanbiedingen de contractpartij. Elke aanbieding heeft eigen voorwaarden – kies hieronder de juiste.

Onze algemene voorwaarden zijn alleen in het Duits beschikbaar. De Duitse versie is juridisch bindend.

Voor welke aanbieding?

Allgemeine Geschäftsbedingungen – Funck IT

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die über das Angebot „Funck IT“ (www.funck-it.de) geschlossen werden. Vertragspartner ist die Funck GmbH, Geschäftsführer Christian Funck, Styrumer Str. 56, 47138 Duisburg (im Folgenden „Anbieter“). „Funck IT“ ist ein Angebot der Funck GmbH.

1.2 Vertragspartner des Anbieters ist der Kunde.

1.3 Die Leistungen dieses Angebots richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden keine Verträge geschlossen. Der Anbieter darf vor Vertragsschluss einen Nachweis der Unternehmereigenschaft verlangen, etwa eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, einen Handelsregisterauszug oder eine Gewerbeanmeldung.

1.4 Diese AGB gelten auch für alle künftigen Verträge über Leistungen dieses Angebots, ohne dass erneut auf sie hingewiesen werden muss.

1.5 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt. Das gilt auch, wenn der Anbieter in Kenntnis solcher Bedingungen Leistungen erbringt.

1.6 Im Einzelfall getroffene Vereinbarungen (Angebot, Vertrag, Leistungsbeschreibung) haben Vorrang vor diesen AGB.

1.7 Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB steht unter funck.gmbh/agb zum Abruf und Speichern bereit.

2. Vertragsschluss

2.1 Darstellungen von Leistungen und Preisen auf der Webseite, in Prospekten oder Präsentationen sind unverbindlich und stellen kein Angebot im Rechtssinn dar.

2.2 Angebote des Anbieters sind freibleibend, auch wenn sie eine Gültigkeitsdauer nennen. Nimmt der Kunde ein Angebot an – auch online über den Link im Angebot oder per E-Mail –, ist das eine Zusage, aber noch kein Vertragsschluss. Der Anbieter übersendet daraufhin den Vertrag zur Unterschrift.

2.3 Der Vertrag kommt erst durch Unterzeichnung des Vertrags durch beide Parteien zustande. Die Unterschrift kann auch elektronisch geleistet werden, etwa auf einem Tablet oder in einem PDF-Formular.

2.4 Art und Umfang der Leistungen, Termine und die Vergütung ergeben sich aus dem Angebot, dem Vertrag und der zugehörigen Leistungsbeschreibung. Unterlagen wie technische Daten, Entwürfe oder Muster sind keine Zusicherung von Eigenschaften, soweit sie nicht ausdrücklich als solche bezeichnet sind.

2.5 Der Anbieter darf zur Erbringung der Leistungen sorgfältig ausgewählte Dritte (Subunternehmer) einsetzen. Er bleibt für deren Leistungen gegenüber dem Kunden verantwortlich.

2.6 Bucht der Kunde über den Shop des Angebots, kommt der Vertrag abweichend davon mit dem Absenden der Bestellung über den Bestellknopf und der Bestätigung des Anbieters per E-Mail zustande; einer Unterschrift bedarf es dann nicht.

3. Mitwirkung des Kunden

3.1 Der Kunde stellt dem Anbieter rechtzeitig, vollständig und unentgeltlich alle Informationen, Inhalte, Unterlagen und Zugänge zur Verfügung, die für die Leistung erforderlich sind, und benennt eine Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis.

3.2 Der Kunde informiert den Anbieter unaufgefordert über Umstände in seinem Bereich, die für die Leistung erkennbar von Bedeutung sind, und teilt Änderungen seiner Kontaktdaten zeitnah mit.

3.3 Verzögert sich die Leistung, weil der Kunde seine Mitwirkung nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig erbringt, verschieben sich vereinbarte Termine angemessen. Den dadurch entstehenden Mehraufwand kann der Anbieter nach den vereinbarten Sätzen berechnen. Die Zahlungspflicht des Kunden für bereits erbrachte oder bereitgestellte Leistungen bleibt unberührt.

3.4 Der Kunde stellt sicher, dass ihm an allen Inhalten, die er dem Anbieter überlässt (z. B. Texte, Bilder, Logos, Videos, Daten), die erforderlichen Rechte zustehen und dass ihre vertragsgemäße Verwendung keine Rechte Dritter verletzt – insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung, sofern er die Verletzung zu vertreten hat.

3.5 Der Kunde hält Zugangsdaten, die er vom Anbieter erhält, geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Besteht der Verdacht, dass Unbefugte Zugangsdaten kennen, informiert er den Anbieter unverzüglich.

3.6 Erklärungen zum Vertragsverhältnis sendet der Anbieter an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse. Der Kunde ruft diese regelmäßig ab.

4. IT-Betreuung, Administration und Support

4.1 Der Anbieter erbringt IT-Betreuung, Administration und Support im vereinbarten Umfang, in der Regel per verschlüsseltem Fernzugriff. Termine vor Ort bedürfen der Absprache; Anfahrt und Zeitaufwand werden nach dem Vertrag berechnet.

4.2 Vereinbarte Reaktionszeiten beginnen mit Eingang der Anfrage über die vereinbarten Kanäle innerhalb der Servicezeiten und bezeichnen den Beginn der Bearbeitung, nicht deren Abschluss.

4.3 Nicht abgerufene Stunden eines monatlichen Kontingents verfallen am Monatsende, sofern nichts anderes vereinbart ist.

4.4 Der Kunde benennt eine fachlich zuständige Ansprechperson, die Anfragen an den Anbieter richtet und bei Störungen für Rückfragen erreichbar ist. Er gewährt Zugang zu Räumen und Systemen, soweit dies für die Leistung erforderlich ist, und informiert den Anbieter über Änderungen der Einsatzumgebung.

4.5 Der Kunde sichert zu, dass er berechtigt ist, dem Anbieter die erforderlichen Zugriffs- und Administrationsrechte für Systeme, Netzwerke, Cloud-Dienste und Daten einzuräumen, und dass diese Systeme rechtmäßig betrieben werden. Er bleibt für die Rechtmäßigkeit seines IT-Betriebs und der darin verarbeiteten Daten verantwortlich.

4.6 Soweit die Datensicherung nicht ausdrücklich als Leistung des Anbieters vereinbart ist, sorgt der Kunde selbst für eine regelmäßige, dem Risiko angemessene Sicherung seiner Daten.

4.7 Ist der Kunde für die Aktualität von Programmen auf vom Anbieter bereitgestellten Systemen selbst zuständig und unterlässt er sicherheitsrelevante Updates, darf der Anbieter betroffene Dienste deaktivieren, soweit dies zum Schutz der Systeme erforderlich ist.

4.8 Ist der Anbieter auf eine Störungsmeldung hin tätig geworden und liegt die Ursache nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters, kann er den Aufwand nach den vereinbarten Sätzen berechnen, wenn der Kunde dies bei sorgfältiger Prüfung hätte erkennen können.

5. Softwareentwicklung

5.1 Umfang und Inhalt der Entwicklungsleistungen ergeben sich aus dem Angebot, dem Vertrag und gegebenenfalls einem Pflichtenheft. Die detaillierte Leistungsbeschreibung erarbeiten die Parteien gemeinsam; der Kunde prüft und bestätigt sie.

5.2 Änderungswünsche nach Vertragsschluss, die den vereinbarten Rahmen verändern, vergütet der Kunde gesondert, nachdem der Anbieter ihn auf Mehraufwand und Kosten hingewiesen hat.

5.3 Welche Rechte der Kunde an der entwickelten Software erhält – Übertragung der ausschließlichen Nutzungsrechte einschließlich Quellcode, Nutzungsrecht für die Vertragslaufzeit oder einfaches Nutzungsrecht an einer Eigenentwicklung des Anbieters – regelt der jeweilige Vertrag.

5.4 Enthält der Vertrag dazu keine Regelung, erhält der Kunde mit vollständiger Bezahlung ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich unbeschränktes Recht, die Software für eigene Zwecke zu nutzen. Den Quellcode und eine Entwicklungsdokumentation schuldet der Anbieter in diesem Fall nicht.

5.5 Der Anbieter darf allgemeines Wissen, Erfahrungen und eigene, vorbestehende oder allgemein verwendbare Programmbausteine, die er bei der Entwicklung einsetzt, weiter verwenden. Open-Source-Bestandteile unterliegen ihren jeweiligen Lizenzen.

5.6 Werkleistungen nimmt der Kunde nach Fertigstellung ab. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel in Textform rügt oder die Software produktiv einsetzt.

5.7 Mängelansprüche verjähren in einem Jahr ab Abnahme, außer in den Fällen, in denen der Anbieter nach dem Abschnitt „Haftung“ unbeschränkt haftet. Der Anbieter beseitigt Mängel nach seiner Wahl durch Nachbesserung oder Neulieferung; schlägt dies nach angemessener Frist fehl, kann der Kunde mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

6. Webdesign

6.1 Der Anbieter entwirft und setzt die Webseite auf Grundlage des Angebots, der Leistungsbeschreibung und der Wünsche des Kunden um. Er übermittelt dem Kunden einen Entwurf; Änderungswünsche im Rahmen der vereinbarten Leistung teilt der Kunde per E-Mail oder telefonisch mit. Anzahl und Umfang der enthaltenen Korrekturschleifen ergeben sich aus dem Angebot.

6.2 Die für die Webseite erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Impressumsangaben) liefert der Kunde. Erstellt der Anbieter Inhalte (z. B. Texte oder KI-generierte Bilder), geschieht das im vereinbarten Umfang; darüber hinaus gegen gesonderte Vergütung.

6.3 Nach Fertigstellung nimmt der Kunde die Webseite ab. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde die Webseite nicht innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung der Fertigstellung unter Angabe wesentlicher Mängel in Textform zurückweist oder wenn er die Webseite produktiv nutzt (z. B. unter seiner Domain freischaltet). Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

6.4 Änderungswünsche, die über die vereinbarte Leistung hinausgehen oder nach der Abnahme geäußert werden, setzt der Anbieter nach gesonderter Vereinbarung oder nach Aufwand um. Eine vollständige Umgestaltung oder ein Neuaufbau der Webseite ist nicht Teil laufender Betreuungsleistungen.

6.5 Der Anbieter darf Änderungswünsche ablehnen, die technisch nicht umsetzbar sind, gegen geltendes Recht verstoßen oder die Sicherheit der Webseite oder des Servers gefährden.

6.6 Rechtstexte (Impressum, Datenschutzerklärung, Erklärung zur Barrierefreiheit, Einwilligungsbanner) bindet der Anbieter auf Grundlage der Angaben des Kunden und üblicher Vorlagen bzw. Generatoren ein. Eine Rechtsberatung ist damit nicht verbunden; für Richtigkeit und Vollständigkeit der Rechtstexte ist der Kunde als Betreiber der Webseite verantwortlich.

6.7 Der Kunde erhält an der für ihn umgesetzten Webseite nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, sie für eigene Zwecke zu nutzen. Verwendete Software Dritter (z. B. WordPress, Themes, Plugins) unterliegt deren Lizenzbedingungen; kostenpflichtige Lizenzen, die der Anbieter stellt, gelten für die Dauer des Vertrags, sofern nicht anders vereinbart.

6.8 Entwürfe, Vorlagen und Arbeitsstände, die nicht Teil der abgenommenen Webseite geworden sind, verbleiben beim Anbieter.

7. Hosting und Betrieb

7.1 Der Anbieter betreibt die Webseite des Kunden auf Servern in Rechenzentren in Deutschland oder der Europäischen Union. Enthalten sind – je nach gewähltem Paket – Speicherplatz, SSL-Zertifikat, tägliche Datensicherung und das Einspielen von Sicherheitsupdates. Technischer Support und inhaltliche Pflege sind nur enthalten, wenn das gewählte Paket sie vorsieht.

7.2 Der Anbieter gewährleistet eine Verfügbarkeit des Servers von 99 % im Jahresmittel. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Ausfälle, die der Anbieter nicht zu vertreten hat. Wartungen führt der Anbieter nach Möglichkeit in nutzungsarmen Zeiten durch.

7.3 Der Kunde nutzt das Hosting nur im Rahmen der geltenden Gesetze. Untersagt sind insbesondere der Versand unerwünschter Werbung (Spam), das Verbreiten von Schadsoftware, rechtswidrigen Inhalten oder urheberrechtlich geschützten Werken ohne Berechtigung sowie eine Nutzung, die den Server übermäßig belastet.

7.4 Der Anbieter darf die Webseite oder einzelne Dienste vorübergehend sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für rechtswidrige Inhalte, einen Sicherheitsvorfall (z. B. Schadsoftware, Teilnahme an einem Bot-Netz) oder eine Gefährdung anderer Kunden bestehen. Er beschränkt die Sperre auf das Erforderliche und informiert den Kunden unverzüglich. Hat der Kunde den Anlass zu vertreten, bleibt er zur Zahlung verpflichtet.

7.5 Erhält der Kunde einen Administrationszugang zu seiner Webseite, ist er für Änderungen, die er selbst vornimmt, verantwortlich. Aufwand zur Behebung von Fehlern, die dadurch entstehen, berechnet der Anbieter nach Aufwand. Einen FTP- oder Serverzugang erhält der Kunde nicht.

7.6 Für Inhalte der Webseite ist der Kunde verantwortlich, auch im Sinne des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG). Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Inhalte des Kunden auf Rechtsverstöße zu prüfen.

7.7 Bei Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung einen Export aller Dateien und der Datenbank der Webseite zur Verfügung. Ein Export während der Laufzeit ist gegen die vereinbarte Servicegebühr möglich. Nach Übergabe des Exports, spätestens 30 Tage nach Vertragsende, löscht der Anbieter die Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

8. Domains und E-Mail

8.1 Bestellt der Kunde eine Domain über den Anbieter, registriert der Anbieter sie über seinen Registrar und verwaltet sie in seinem Hosting. Für die Registrierung gelten ergänzend die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle, für „.de“-Domains die der DENIC eG.

8.2 Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine gewünschte Domain verfügbar ist, zugeteilt wird oder frei von Rechten Dritter ist. Der Kunde prüft vor der Bestellung, ob die Domain Marken-, Namens- oder Wettbewerbsrechte Dritter verletzt, und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Registrierung oder Nutzung der Domain entstehen.

8.3 Bei Vertragsende überträgt der Anbieter die Domain auf Verlangen des Kunden auf diesen oder einen von ihm benannten Anbieter. Gebühren der Vergabestelle oder des Registrars für die Übertragung trägt der Kunde. Verlangt der Kunde bis zum Vertragsende keine Übertragung, darf der Anbieter die Domain nach Hinweis und Ablauf einer angemessenen Frist freigeben bzw. an die Vergabestelle zurückgeben.

8.4 Enthält das Paket E-Mail-Postfächer, richten sich deren Anzahl und Speicherplatz nach dem gewählten Paket. Für Inhalte, die über seine Postfächer versandt werden, ist der Kunde verantwortlich.

9. Schulungen und Dozententätigkeit

9.1 Der Anbieter gestaltet Inhalt, Aufbau und Didaktik von Schulungen und Unterrichtseinheiten eigenverantwortlich, soweit nichts anderes vereinbart ist, und beachtet dabei gesetzliche Vorgaben und Rahmenpläne sowie das Urheberrecht.

9.2 Termine stimmen die Parteien miteinander ab. Online-Schulungen finden über die technische Ausstattung des Anbieters statt, sofern nicht die Plattform des Kunden vereinbart ist.

9.3 Sagt der Kunde einen vereinbarten Termin später als 3 Werktage vorher ab, kann der Anbieter 50 % der Vergütung für den Termin verlangen; bei Absage am Termin selbst oder Nichterscheinen die volle Vergütung. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens unbenommen.

9.4 Aufzeichnungen von Online-Schulungen werden nur mit Zustimmung aller Teilnehmenden angefertigt und – sofern nicht anders vereinbart – für 12 Monate zum Abruf bereitgestellt.

9.5 Schulungsunterlagen dürfen vom Kunden für interne Zwecke genutzt, aber nicht ohne Zustimmung des Anbieters veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden.

10. Projektleitung

10.1 Einzelheiten der Projektleitung regeln die Parteien in einer gesonderten Vereinbarung.

10.2 Der Anbieter informiert den Kunden regelmäßig über den Projektfortschritt, dokumentiert Änderungen und weist auf Risiken hin, die ihm bekannt werden.

10.3 Der Kunde prüft vorgelegte Unterlagen auf Vollständigkeit und Richtigkeit, trifft erforderliche Entscheidungen zeitnah und stellt benötigte Informationen und Materialien rechtzeitig bereit.

10.4 Die Verantwortung für Projektziele, Budget und Entscheidungen verbleibt beim Kunden; der Anbieter schuldet eine sorgfältige Projektsteuerung, nicht einen bestimmten Projekterfolg, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.

11. Dateiaustausch über die Funck.Cloud

11.1 Für den Austausch von Unterlagen kann der Anbieter Freigaben über die Funck.Cloud bereitstellen. Die Nutzung ist für den Kunden freiwillig.

11.2 Die Funck.Cloud wird auf Servern in Deutschland betrieben. Freigegebene Dokumente sind nur für den jeweiligen Empfänger bestimmt.

11.3 Hochgeladene Dateien sieht nur der Anbieter ein. Er speichert sie nur so lange, wie sie für die Vertragsdurchführung benötigt werden, und löscht sie danach, soweit keine Aufbewahrungspflicht besteht.

12. Online-Shop: digitale Lernunterlagen

12.1 Über den Online-Shop auf www.funck-it.de verkauft der Anbieter digitale Lernunterlagen (z. B. Lernskripte zur Prüfungsvorbereitung). Für diese Käufe gelten die AGB abweichend vom Abschnitt „Geltungsbereich und Vertragspartner“ auch gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB. Bestimmungen, die nur gegenüber Unternehmern zulässig sind – insbesondere zu Haftungsbeschränkung, Mängelrechten, Aufrechnung und Gerichtsstand –, gelten gegenüber Verbrauchern nicht; insoweit gelten die gesetzlichen Vorschriften.

12.2 Die Darstellung der Produkte im Shop ist kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. Mit dem Klick auf die Schaltfläche zum zahlungspflichtigen Bestellen gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt. Vor dem Absenden kann der Kunde seine Eingaben auf der Bestellseite prüfen und berichtigen.

12.3 Der Anbieter speichert den Vertragstext und sendet dem Kunden die Bestelldaten und diese AGB per E-Mail zu. Die Vertragssprache ist Deutsch.

12.4 Die im Shop angegebenen Preise sind Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Versandkosten fallen nicht an. Bezahlt wird mit den im Bestellvorgang angebotenen Zahlungsarten; der Kaufpreis ist mit der Bestellung fällig.

12.5 Die Lernunterlagen werden digital bereitgestellt: Nach Zahlungseingang erhält der Kunde einen Download-Link per E-Mail bzw. in seinem Kundenkonto. Er erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Unterlagen für den eigenen, persönlichen Gebrauch zu nutzen. Weitergabe, Vervielfältigung für Dritte und öffentliche Zugänglichmachung sind nicht gestattet.

12.6 Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu; Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung im Shop. Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist damit begonnen wird, seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert, und der Anbieter ihm eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat (§ 356 Abs. 5 BGB).

12.7 Für Mängel der digitalen Inhalte gelten gegenüber Verbrauchern die gesetzlichen Vorschriften (§§ 327 ff. BGB).

12.8 Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.

13. Laufzeit und Kündigung

13.1 Laufende Leistungen (z. B. Hosting, Betreuung, Domain, Software zur Nutzung) haben – soweit nicht anders vereinbart – eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab Bereitstellung. Der Vertrag verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.

13.2 Laufzeit und Beendigung einmaliger Leistungen (z. B. Erstellung einer Webseite, Schulung, Projekt) ergeben sich aus dem Angebot oder Vertrag.

13.3 Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung eines Betrags, der zwei monatlichen Entgelten entspricht, in Verzug ist, wenn er trotz Abmahnung wesentlich gegen diese AGB verstößt oder wenn über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder mangels Masse abgelehnt wird.

13.4 Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).

14. Preise und Zahlung

14.1 Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Umsatzsteuer wird in der Rechnung gesondert ausgewiesen.

14.2 Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs werden nach Aufwand zu den bei Erbringung gültigen Stunden- oder Tagessätzen berechnet, sofern der Kunde vorher auf die Kosten hingewiesen wurde.

14.3 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar. Die Zahlung erfolgt per Überweisung; eine SEPA-Lastschrift bietet der Anbieter nicht an.

14.4 Laufende Entgelte werden monatlich im Voraus berechnet, soweit nicht eine andere Abrechnungsperiode vereinbart ist. Beginnt die Leistung im Laufe eines Monats, wird das Entgelt für diesen Monat anteilig berechnet. Nutzungsabhängige Entgelte werden nach Erbringung berechnet.

14.5 Der Anbieter darf bei Projekten angemessene Anzahlungen oder Abschlagszahlungen nach Projektfortschritt verlangen, soweit dies im Angebot vorgesehen ist.

14.6 Notwendige Auslagen (z. B. Reisekosten, Lizenzen, Bildrechte, Gebühren Dritter) trägt der Kunde, wenn er ihnen vorher zugestimmt hat.

14.7 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, schuldet er Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie die Pauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens bleibt vorbehalten.

14.8 Ist der Kunde bei laufenden Leistungen mit einem Betrag in Höhe von mindestens einem Monatsentgelt in Verzug, darf der Anbieter die Leistung nach Ankündigung in Textform und Ablauf einer Frist von mindestens 7 Tagen sperren, bis der Rückstand ausgeglichen ist. Die Pflicht des Kunden zur Zahlung der laufenden Entgelte bleibt bestehen.

14.9 Einwendungen gegen eine Rechnung erhebt der Kunde innerhalb von 4 Wochen nach Zugang in Textform. Gesetzliche Ansprüche des Kunden nach Ablauf dieser Frist bleiben unberührt.

14.10 Ändert sich der gesetzliche Umsatzsteuersatz, passt der Anbieter die Bruttopreise entsprechend an.

14.11 Erhöhen sich die Kosten des Anbieters für laufende Leistungen (z. B. Preise von Rechenzentren, Lizenzgebern oder Vergabestellen), kann er die Entgelte frühestens nach Ablauf der Mindestlaufzeit in angemessenem Umfang anpassen. Er kündigt die Anpassung mindestens 6 Wochen vorher in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen; darauf weist der Anbieter in der Ankündigung hin.

15. Referenznennung und Agentur-Vermerk

15.1 Der Anbieter nennt den Kunden nur dann als Referenz (z. B. Firmenname, Logo und Link auf www.funck-it.de oder in Präsentationen), wenn der Kunde zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Die Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

15.2 Ein Hinweis auf den Anbieter als umsetzende Agentur erscheint auf Webseiten des Kunden nur, wenn der Kunde dem zugestimmt hat, und ausschließlich in der Fußzeile als Link auf www.funck-it.de. Im Impressum des Kunden wird der Anbieter nicht genannt.

16. Haftung

16.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die er oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben, bei Übernahme einer Garantie, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

16.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

16.3 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

16.4 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Regeln nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Übernimmt der Anbieter vertraglich die Datensicherung, gilt diese Einschränkung nur, soweit die Sicherung vertragsgemäß erfolgt ist.

16.5 Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

16.6 Der Anbieter haftet nicht für Störungen, die er nicht zu vertreten hat, insbesondere durch höhere Gewalt, Streik, behördliche Anordnungen oder Ausfälle von Netzen und Diensten Dritter, die er nicht beherrscht. Für die Dauer solcher Störungen ruhen die betroffenen Leistungspflichten.

16.7 Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz wegen leicht fahrlässiger Pflichtverletzung verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn; die Fälle der ersten Klausel dieses Abschnitts bleiben davon unberührt.

17. Datenschutz und Vertraulichkeit

17.1 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zur Durchführung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, insbesondere steuerlicher Aufbewahrungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung des Angebots.

17.2 Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten (z. B. beim Hosting, bei der Betreuung von IT-Systemen oder beim Betrieb einer Software), schließen die Parteien einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung in seinem Bereich bleibt der Kunde als Verantwortlicher zuständig.

17.3 Für Fragen zum Datenschutz ist der Anbieter unter datenschutz@funck.gmbh erreichbar.

17.4 Beide Parteien behandeln alle nicht öffentlich bekannten Informationen der anderen Partei, die sie im Zusammenhang mit dem Vertrag erhalten, vertraulich und verwenden sie nur für Zwecke des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus. Sie gilt nicht, soweit eine Partei gesetzlich oder durch behördliche oder gerichtliche Anordnung zur Offenlegung verpflichtet ist.

18. Änderungen dieser AGB

18.1 Der Anbieter kann diese AGB für laufende Verträge ändern, wenn dies wegen einer Änderung der Rechtslage, der Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder zur Schließung einer nachträglich entstandenen Regelungslücke erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

18.2 Der Anbieter teilt die Änderungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf diese Folge, das Widerspruchsrecht und die Frist weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen AGB fort; beide Parteien können den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.

18.3 Änderungen der vereinbarten Preise und des Umfangs der Hauptleistungen erfolgen nicht über dieses Verfahren, sondern nur durch Vereinbarung der Parteien oder nach den Regelungen im Abschnitt „Preise und Zahlung“.

19. Schlussbestimmungen

19.1 Der Anbieter kann seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag mit Zustimmung des Kunden ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung widerspricht; in diesem Fall kann er den Vertrag zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen. Die Übertragung auf ein mit der Funck GmbH verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger bedarf keiner Zustimmung.

19.2 Der Kunde kann Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen.

19.3 Der Kunde kann nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.

19.4 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen mindestens der Textform. Vorrangig gelten individuelle Vereinbarungen der Parteien, gleich in welcher Form sie getroffen werden.

19.5 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

19.6 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist Duisburg. Der Anbieter darf den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.

19.7 Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder des Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Versie: 25.10.2026 · Downloaden als pdf

Allgemeine Geschäftsbedingungen – ausbilden24

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die über das Angebot „ausbilden24“ (www.ausbilden24.de) geschlossen werden. Vertragspartner ist die Funck GmbH, Geschäftsführer Christian Funck, Styrumer Str. 56, 47138 Duisburg (im Folgenden „Anbieter“). „ausbilden24“ ist ein Angebot der Funck GmbH.

1.2 Vertragspartner des Anbieters ist der Kunde.

1.3 Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Regelungen, die nur für eine dieser Gruppen gelten, sind ausdrücklich gekennzeichnet.

1.4 Gegenüber Unternehmern gelten diese AGB auch für alle künftigen Verträge über Leistungen dieses Angebots, ohne dass erneut auf sie hingewiesen werden muss.

1.5 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt. Das gilt auch, wenn der Anbieter in Kenntnis solcher Bedingungen Leistungen erbringt.

1.6 Im Einzelfall getroffene Vereinbarungen (Angebot, Vertrag, Leistungsbeschreibung) haben Vorrang vor diesen AGB.

1.7 Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB steht unter funck.gmbh/agb zum Abruf und Speichern bereit.

2. Bestellung im Shop

2.1 Die Darstellung der Lehrgänge, Waren und Dienstleistungen im Shop ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. Erst die Bestellung des Kunden über die Schaltfläche zum zahlungspflichtigen Bestellen ist ein verbindliches Angebot nach § 145 BGB. Nimmt der Anbieter es an, sendet er dem Kunden eine Auftragsbestätigung per E-Mail; damit kommt der Vertrag zustande.

2.2 Nach Abschluss der Bestellung erhält der Kunde eine Bestellbestätigung mit den relevanten Daten per E-Mail. Der Kunde stellt sicher, dass die angegebene E-Mail-Adresse richtig ist; der Anbieter nimmt mit ihm per E-Mail Kontakt auf.

2.3 Während der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben berichtigen. Vor dem Absenden erhält er eine Zusammenfassung aller Bestelldaten und kann sie prüfen.

2.4 Die Vertragssprache ist Deutsch.

3. Nutzungsrecht an digitalen Inhalten

3.1 Bei digitalen Inhalten räumt der Anbieter dem Kunden ein nicht ausschließliches, örtlich und zeitlich unbeschränktes Recht ein, die überlassenen Inhalte zu privaten sowie zu geschäftlichen Zwecken zu nutzen. Eine Weitergabe an Dritte sowie eine Vervielfältigung für Dritte ist ohne Erlaubnis des Anbieters nicht gestattet.

4. Preise und Zahlung

4.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Sie enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

4.2 Der Kaufpreis ist sofort mit der Bestellung fällig. Gezahlt wird mit den im Shop angebotenen Zahlungsarten.

4.3 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Verzugszinsen: gegenüber Verbrauchern 5 Prozentpunkte, gegenüber Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

5. Lieferung und Bereitstellung

5.1 Der Versand bestellter Waren erfolgt gemäß den getroffenen Vereinbarungen. Anfallende Versandkosten stehen bei der Produktbeschreibung und werden auf der Rechnung gesondert ausgewiesen.

5.2 Digitale Inhalte und Zugänge stellt der Anbieter in elektronischer Form bereit – als Download, per E-Mail oder über die Lernplattform.

6. Widerrufsrecht für Verbraucher

6.1 Handelt der Kunde als Verbraucher (§ 13 BGB), steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Unternehmern (§ 14 BGB) steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Für Fernlehrgänge gilt ergänzend das Widerrufsrecht nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz, wie es im Fernunterrichtsvertrag beschrieben ist.

6.2 Widerrufsbelehrung – Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Funck GmbH – ausbilden24, Styrumer Str. 56, 47138 Duisburg, Deutschland, Telefon +49 1575 44 21 955, E-Mail info@ausbilden24.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (gerne per E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das untenstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

6.3 Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

6.4 Muster-Widerrufsformular (Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück, am besten per E-Mail.)
An: Funck GmbH – ausbilden24, Styrumer Str. 56, 47138 Duisburg, Deutschland, Telefon +49 1575 44 21 955, E-Mail info@ausbilden24.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): ____________________
Bestellt am (*)/erhalten am (*): ____________________
Name des/der Verbraucher(s): ____________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________
Datum: ____________________
(*) Unzutreffendes streichen.

7. Präsenzveranstaltungen

7.1 Erwirbt der Kunde ein Ticket für eine Präsenzveranstaltung (Offline-Event), gelten die folgenden Bestimmungen.

7.2 Bei zwingenden organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, kann er eine Veranstaltung absagen. Er informiert den Kunden dann unverzüglich und bucht das Ticket auf eine Folgeveranstaltung um. Ausfallkosten, gegen die sich der Teilnehmende hätte versichern können (z. B. Ticketversicherung, Reiserücktrittsversicherung), werden nicht erstattet.

7.3 Bei höherer Gewalt oder behördlicher Absage der Veranstaltung ist eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Für Stornierungs- oder Umbuchungsgebühren für vom Kunden gebuchte Transportmittel oder Übernachtungen haftet der Anbieter nicht; die Haftung nach dem Abschnitt „Haftung“ bleibt unberührt.

8. Mängelrechte

8.1 Ist die gelieferte Ware oder sind die digitalen Inhalte mangelhaft, kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen Nacherfüllung verlangen, vom Vertrag zurücktreten bzw. ihn beenden, den Preis mindern, Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

8.2 Vor dem Kauf mitgeteilte Mängel begründen keine Mängelrechte. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt zwei Jahre ab Erhalt der Ware bzw. Bereitstellung der Inhalte.

8.3 Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem Stand der Technik nicht fehlerfrei und nicht jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Eine ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit des Shops und der Onlineangebote schuldet der Anbieter nicht.

9. Fernunterricht, Lernplattform und Datenschutz (FernUSG / ZFU)

9.1 Soweit Lehrgänge Fernlehrgänge im Sinne des § 1 Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) sind, gelten ergänzend die Bestimmungen des jeweils geschlossenen Fernunterrichtsvertrags. Die Fernlehrgänge werden ausschließlich im Rahmen der jeweils gültigen Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) durchgeführt. Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und dem Fernunterrichtsvertrag geht der Fernunterrichtsvertrag vor.

9.2 Die Lehrgangsinhalte werden über eine Online-Lernplattform digital bereitgestellt, insbesondere Videolektionen, digitale Lernmaterialien, Selbstkontrollaufgaben, Wissenschecks sowie optionale Praxis- und Master-Aufgaben. Der Lehrgang ist als selbstgesteuerter Fernlehrgang konzipiert. Ein Anspruch auf Präsenz- oder Live-Unterricht oder eine fortlaufende individuelle Betreuung besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich als Zusatzleistung vereinbart ist.

9.3 Eine fachliche Betreuung im Sinne des § 7 FernUSG erfolgt im vertraglich vorgesehenen Umfang. Eine individuelle Rückmeldung wird geschuldet, wenn der Kunde Aufgaben zur Korrektur oder Kommentierung einreicht. Umfang, Inhalt und Zeitpunkt der Rückmeldung richten sich nach dem Fernunterrichtsvertrag und begründen keinen Anspruch auf eine dauerhafte Tutorierung.

9.4 Der Anbieter darf die Lernplattform betreiben, warten, technisch administrieren und weiterentwickeln. Dazu kann es nötig sein, auf Nutzerkonten, Lernstände oder übermittelte Inhalte zuzugreifen, soweit dies zur Vertragserfüllung, zur Sicherstellung des Lehrgangsbetriebs oder zur Fehlerbehebung erforderlich ist. Ein Anspruch auf jederzeitige und unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Plattform besteht nicht.

9.5 Im Rahmen der Fernlehrgänge verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten des Kunden, insbesondere Stamm-, Kontakt-, Vertrags-, Nutzungs- und Lerndaten – ausschließlich zur Durchführung des Fernunterrichts, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten nach dem FernUSG, zur Kommunikation mit dem Kunden, zur Lernstandsdokumentation und zur Ausstellung von Teilnahmezertifikaten. Eine Leistungs- oder Verhaltensüberwachung außerhalb der für den Fernunterricht erforderlichen Lernkontrollen findet nicht statt.

9.6 Rechtsgrundlage ist insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) sowie – soweit erforderlich – Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (rechtliche Verpflichtung). Weitere Informationen stehen in der Datenschutzerklärung auf www.ausbilden24.de; Fragen zum Datenschutz beantwortet der Anbieter unter datenschutz@funck.gmbh.

9.7 Übermittelt der Kunde im Rahmen des Fernunterrichts Inhalte oder Daten, versichert er, dazu berechtigt zu sein und keine Rechte Dritter zu verletzen. Der Anbieter verarbeitet diese Inhalte ausschließlich zur Lehrgangsdurchführung und Betreuung nach dem FernUSG. Eine rechtliche oder inhaltliche Prüfung der übermittelten Inhalte schuldet er nicht.

10. Haftung

10.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die er oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben, bei Übernahme einer Garantie, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

10.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

10.3 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

10.4 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Regeln nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Übernimmt der Anbieter vertraglich die Datensicherung, gilt diese Einschränkung nur, soweit die Sicherung vertragsgemäß erfolgt ist.

10.5 Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

10.6 Der Anbieter haftet nicht für Störungen, die er nicht zu vertreten hat, insbesondere durch höhere Gewalt, Streik, behördliche Anordnungen oder Ausfälle von Netzen und Diensten Dritter, die er nicht beherrscht. Für die Dauer solcher Störungen ruhen die betroffenen Leistungspflichten.

11. Änderungen dieser AGB

11.1 Der Anbieter kann diese AGB für laufende Verträge ändern, wenn dies wegen einer Änderung der Rechtslage, der Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder zur Schließung einer nachträglich entstandenen Regelungslücke erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

11.2 Der Anbieter teilt die Änderungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf diese Folge, das Widerspruchsrecht und die Frist weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen AGB fort; beide Parteien können den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.

11.3 Änderungen der vereinbarten Preise und des Umfangs der Hauptleistungen erfolgen nicht über dieses Verfahren, sondern nur durch Vereinbarung der Parteien oder nach den Regelungen im Abschnitt „Preise und Zahlung“.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Der Anbieter kann seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag mit Zustimmung des Kunden ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung widerspricht; in diesem Fall kann er den Vertrag zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen. Die Übertragung auf ein mit der Funck GmbH verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger bedarf keiner Zustimmung.

12.2 Der Kunde kann Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen.

12.3 Der Kunde kann nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.

12.4 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen mindestens der Textform. Vorrangig gelten individuelle Vereinbarungen der Parteien, gleich in welcher Form sie getroffen werden.

12.5 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

12.6 Gegenüber Verbrauchern gilt die Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

12.7 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag Duisburg. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

12.8 Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

12.9 Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder des Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen – servuno

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge über „servuno“ (www.servuno.de), insbesondere für Bestellungen über den Shop auf www.servuno.de. Vertragspartner ist die Funck GmbH, Geschäftsführer Christian Funck, Styrumer Str. 56, 47138 Duisburg (im Folgenden „Anbieter“), Handelsregister HRB 40161, Amtsgericht Duisburg, USt-IdNr. DE461825474, Telefon +49 203 55 24 67 06, E-Mail info@servuno.de. „servuno“ ist ein Angebot der Funck GmbH.

1.2 Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden keine Verträge geschlossen.

1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.

1.4 Im Einzelfall getroffene Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

1.5 Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB steht unter www.servuno.de und unter funck.gmbh/agb zum Abruf und Speichern bereit.

2. Bestellung und Vertragsschluss

2.1 Die Darstellung der Pakete und Module im Shop ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.

2.2 Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Bestellung bestätigt oder den Zugang zu servuno bereitstellt. Eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail ist noch keine Annahme.

2.3 Vor dem Absenden kann der Kunde seine Eingaben auf der Bestellseite prüfen und mit den Schaltflächen des Browsers oder den Feldern im Warenkorb berichtigen.

2.4 Der Anbieter speichert den Vertragstext und sendet dem Kunden die Bestelldaten sowie diese AGB per E-Mail zu; die Bestellung ist außerdem im Kundenkonto einsehbar. Die Vertragssprache ist Deutsch.

2.5 Schließt der Kunde den Vertrag nicht über den Shop, sondern auf ein individuelles Angebot hin, ist die Annahme des Angebots – auch online über den Link im Angebot – eine Zusage, aber noch kein Vertragsschluss; der Vertrag kommt dann erst durch Unterzeichnung durch beide Parteien zustande.

3. Leistungsbeschreibung servuno

3.1 servuno ist eine Software für Kundenverwaltung, Kundenportal und Betriebsorganisation (CRM), die der Anbieter als Software-as-a-Service über das Internet bereitstellt. Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit einen eigenen, von anderen Kunden getrennten Bereich (Mandant) unter einer Adresse der Plattform oder – als Zusatzleistung – unter einer eigenen Domain.

3.2 Der Umfang ergibt sich aus dem gebuchten Paket und den gebuchten Modulen. Die Zahl der Zugänge zur Verwaltung ist Bestandteil des Pakets; Zugänge der eigenen Kunden des Kunden im Portal sind nicht begrenzt. Sind die Zugänge eines Pakets ausgeschöpft, lassen sich weitere erst nach einer Erweiterung anlegen.

3.3 Die Software wird nicht überlassen, sondern nur zur Nutzung über den Browser bereitgestellt. Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht, sie für seinen eigenen Geschäftsbetrieb im vereinbarten Umfang zu nutzen. Quellcode wird nicht herausgegeben.

3.4 Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter. Er darf Funktionen ändern oder ersetzen, wenn der vertragsgemäße Gebrauch dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Über wesentliche Änderungen informiert er den Kunden rechtzeitig vorher.

4. Bereitstellung und Demozugang

4.1 servuno ist ein digitales Produkt. Der Kunde erhält keine Ware und keinen Datenträger, sondern einen Zugang: Nach Zahlungseingang richtet der Anbieter den Mandanten ein und sendet die Zugangsdaten an die bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse – in der Regel innerhalb eines Werktages. Versandkosten fallen nicht an.

4.2 Damit der Kunde die Software vorher prüfen kann, stellt der Anbieter einen kostenlosen Demozugang für sieben Tage bereit. Er endet von selbst und muss nicht gekündigt werden.

5. Laufzeit, Verlängerung und Paketwechsel

5.1 Die Laufzeit wählt der Kunde bei der Bestellung (derzeit 1, 3, 6, 12, 24 oder 36 Monate). Sie beginnt mit der Bereitstellung des Zugangs.

5.2 Der Vertrag endet mit Ablauf der Laufzeit von selbst. Eine Kündigung ist nicht nötig, und es verlängert sich nichts von allein.

5.3 Wer weiterarbeiten möchte, hat zwei Wege: Er verlängert über den Shop – die neue Laufzeit schließt an die bisherige an, die Daten bleiben erhalten. Oder er schaltet die automatische Verlängerung ein. Sie ist freiwillig, im Portal unter Einstellungen → Vertrag zu finden und erst eingeschaltet, wenn der Kunde zusätzlich den Bestätigungslink in der daraufhin gesendeten E-Mail anklickt. Der Vertrag verlängert sich dann jeweils um dieselbe Laufzeit zu den bei der Verlängerung gültigen Preisen; die Rechnung legt der Anbieter im Portal ab. Ausschalten geht jederzeit mit einem Klick, ohne Bestätigung und ohne Frist – bis zum Tag vor der Verlängerung.

5.4 Der Anbieter erinnert rechtzeitig an das Ende der Laufzeit: drei Monate, zwei Monate, einen Monat, eine Woche und einen Tag vorher per E-Mail an die im Portal hinterlegte Adresse. Ist die automatische Verlängerung eingeschaltet, erinnert er zusätzlich 14 Tage vorher daran, dass sie greifen wird. Das Ablaufdatum steht jederzeit im Portal unter Einstellungen → Vertrag.

5.5 Eine ordentliche Kündigung während der gewählten Laufzeit ist ausgeschlossen; bereits gezahlte Entgelte werden nicht anteilig erstattet. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

5.6 Ein Wechsel in ein größeres Paket ist jederzeit möglich; das bereits gezahlte Entgelt wird anteilig angerechnet. Ein Wechsel in ein kleineres Paket wird zum Ende der laufenden Laufzeit wirksam. Zugebuchte Module und Zugänge laufen für die gebuchte Dauer und enden spätestens mit dem Vertrag über das Paket.

6. Preise und Zahlung

6.1 Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Der monatliche Preis richtet sich nach der gewählten Laufzeit: Je länger die Laufzeit, desto günstiger der Monat.

6.2 Abgerechnet wird im Voraus für die gewählte Laufzeit. Zur Verfügung stehen die im Shop angebotenen Zahlungsarten – derzeit Kreditkarte, Klarna, PayPal, Vorkasse und Kauf auf Rechnung. Bei Kauf auf Rechnung ist der Betrag innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen; bei Vorkasse stellt der Anbieter den Zugang nach Zahlungseingang bereit.

6.3 Werden während der Laufzeit weitere Module und Zugänge gebucht, berechnet der Anbieter sie anteilig bis zum Ende der laufenden Vertragsperiode.

6.4 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, schuldet er Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie die Pauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB. Ist der Kunde mit einem fälligen Betrag in Verzug, darf der Anbieter den Zugang nach Ankündigung in Textform und Ablauf einer Frist von mindestens 7 Tagen sperren, bis der Rückstand ausgeglichen ist.

7. Kein Widerrufsrecht

7.1 Das gesetzliche Widerrufsrecht steht nur Verbrauchern zu. Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet, besteht kein Widerrufsrecht. Einzelheiten und die Belehrung für den Ausnahmefall, dass der Kunde doch als Verbraucher bestellt hat, stehen in der Widerrufsbelehrung auf www.servuno.de.

8. Verfügbarkeit und Datensicherung

8.1 Der Anbieter betreibt servuno mit einer angestrebten Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel, gemessen am Zugang zum Rechenzentrum. Ausgenommen sind Zeiten für Wartung, die der Anbieter nach Möglichkeit ankündigt und in verkehrsarme Zeiten legt, sowie Störungen, die er nicht zu vertreten hat.

8.2 Der Anbieter sichert die Daten der Plattform täglich. Eine Wiederherstellung einzelner Inhalte auf Wunsch des Kunden, die nicht auf einem Fehler des Anbieters beruht, ist gegen Vergütung nach Aufwand möglich. Der Kunde bleibt für die Sicherung der von ihm eingestellten Daten mitverantwortlich, soweit ihm Ausgabemöglichkeiten zur Verfügung stehen.

9. Support

9.1 Support leistet ausschließlich der Anbieter. Anfragen richtet der Kunde über die in der Software vorgesehenen Wege (Ticket, E-Mail) an den Anbieter. Kunden und Mitarbeitende des Kunden, die er im Portal anlegt, wenden sich mit Fragen zu dessen Leistungen an den Kunden, nicht an den Anbieter.

9.2 Ein Zugriff des Supports auf die Daten des Kunden ist nur nach dessen ausdrücklicher Freigabe möglich, erfolgt nur, soweit er zur Bearbeitung der Anfrage, zur Fehlerbehebung oder zur Sicherheit der Plattform erforderlich ist, und wird protokolliert.

10. Pflichten des Kunden

10.1 Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht weitergegeben werden. Jeder Zugang gehört genau einer Person. Der Kunde legt Zugänge nur für Personen an, die er zur Nutzung berechtigt, und verwaltet ihre Rollen und Rechte selbst.

10.2 Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingestellten Inhalte und Daten keine Rechte Dritter verletzen und nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Er ist für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der von ihm eingestellten personenbezogenen Daten verantwortlich.

10.3 Der Kunde pflegt die Angaben und Rechtstexte seines Bereichs (Impressum, Datenschutzerklärung, Nutzungsbedingungen) selbst. Vom Anbieter vorbelegte Platzhalter ersetzt er vor der Nutzung durch eigene Angaben.

10.4 Der Kunde unterlässt Handlungen, die die Plattform oder andere Kunden gefährden, insbesondere das Hochladen von Schadsoftware, automatisierte Massenabfragen und Versuche, auf fremde Mandanten zuzugreifen. Bei konkreten Anhaltspunkten darf der Anbieter betroffene Zugänge vorübergehend sperren und informiert den Kunden unverzüglich.

11. Auftragsverarbeitung und Daten bei Vertragsende

11.1 Personenbezogene Daten, die der Kunde in servuno verarbeitet (etwa seiner Kunden, Kontakte und Mitarbeitenden), verarbeitet der Anbieter in seinem Auftrag als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Grundlage ist ein Vertrag über die Auftragsverarbeitung, den die Parteien mit Vertragsschluss vereinbaren.

11.2 Der Kunde kann seine Daten jederzeit als Datei ausgeben, solange sein Zugang besteht – einschließlich des Datenexports je Person nach Art. 15 und 20 DSGVO. Auf Wunsch stellt der Anbieter einen vollständigen Abzug bereit.

11.3 Nach Ablauf des Vertrags wird der Zugang gesperrt. Die Daten bleiben danach drei Monate erhalten; wird in dieser Zeit über den Shop verlängert, steht der Zugang mit allen Daten wieder zur Verfügung. Nach Ablauf der drei Monate löscht der Anbieter die Daten endgültig, einschließlich hochgeladener Dateien, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Datensicherungen werden im Rahmen ihres regulären Zyklus überschrieben.

11.4 Wer das nicht abwarten möchte, kann im Portal die endgültige Löschung nach Vertragsende beantragen. Weil sich das nicht rückgängig machen lässt, ist dafür eine Bestätigung nötig, die der Anbieter an die hinterlegte E-Mail-Adresse sendet.

12. Referenznennung

12.1 Der Anbieter nennt den Kunden nur dann als Referenz (z. B. Firmenname, Logo und Link auf www.servuno.de oder in Präsentationen), wenn der Kunde zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Die Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

13. Haftung

13.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die er oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben, bei Übernahme einer Garantie, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

13.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

13.3 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

13.4 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Regeln nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Übernimmt der Anbieter vertraglich die Datensicherung, gilt diese Einschränkung nur, soweit die Sicherung vertragsgemäß erfolgt ist.

13.5 Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

13.6 Der Anbieter haftet nicht für Störungen, die er nicht zu vertreten hat, insbesondere durch höhere Gewalt, Streik, behördliche Anordnungen oder Ausfälle von Netzen und Diensten Dritter, die er nicht beherrscht. Für die Dauer solcher Störungen ruhen die betroffenen Leistungspflichten.

13.7 Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz wegen leicht fahrlässiger Pflichtverletzung verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn; die Fälle der ersten Klausel dieses Abschnitts bleiben davon unberührt.

14. Datenschutz und Vertraulichkeit

14.1 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zur Durchführung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, insbesondere steuerlicher Aufbewahrungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung des Angebots.

14.2 Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten (z. B. beim Hosting, bei der Betreuung von IT-Systemen oder beim Betrieb einer Software), schließen die Parteien einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung in seinem Bereich bleibt der Kunde als Verantwortlicher zuständig.

14.3 Für Fragen zum Datenschutz ist der Anbieter unter datenschutz@funck.gmbh erreichbar.

14.4 Beide Parteien behandeln alle nicht öffentlich bekannten Informationen der anderen Partei, die sie im Zusammenhang mit dem Vertrag erhalten, vertraulich und verwenden sie nur für Zwecke des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus. Sie gilt nicht, soweit eine Partei gesetzlich oder durch behördliche oder gerichtliche Anordnung zur Offenlegung verpflichtet ist.

15. Änderungen dieser AGB

15.1 Der Anbieter kann diese AGB für laufende Verträge ändern, wenn dies wegen einer Änderung der Rechtslage, der Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder zur Schließung einer nachträglich entstandenen Regelungslücke erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

15.2 Der Anbieter teilt die Änderungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf diese Folge, das Widerspruchsrecht und die Frist weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen AGB fort; beide Parteien können den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.

15.3 Änderungen der vereinbarten Preise und des Umfangs der Hauptleistungen erfolgen nicht über dieses Verfahren, sondern nur durch Vereinbarung der Parteien oder nach den Regelungen im Abschnitt „Preise und Zahlung“.

16. Schlussbestimmungen

16.1 Der Anbieter kann seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag mit Zustimmung des Kunden ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung widerspricht; in diesem Fall kann er den Vertrag zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen. Die Übertragung auf ein mit der Funck GmbH verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger bedarf keiner Zustimmung.

16.2 Der Kunde kann Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen.

16.3 Der Kunde kann nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.

16.4 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen mindestens der Textform. Vorrangig gelten individuelle Vereinbarungen der Parteien, gleich in welcher Form sie getroffen werden.

16.5 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

16.6 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist Duisburg. Der Anbieter darf den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.

16.7 Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder des Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen – acadivo

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge über „acadivo“ (www.acadivo.de), insbesondere für Bestellungen über den Shop auf www.acadivo.de. Vertragspartner ist die Funck GmbH, Geschäftsführer Christian Funck, Styrumer Str. 56, 47138 Duisburg (im Folgenden „Anbieter“), Handelsregister HRB 40161, Amtsgericht Duisburg, USt-IdNr. DE461825474, Telefon +49 203 55 24 67 06, E-Mail info@acadivo.de. „acadivo“ ist ein Angebot der Funck GmbH.

1.2 Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden keine Verträge geschlossen.

1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.

1.4 Im Einzelfall getroffene Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

1.5 Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB steht unter www.acadivo.de und unter funck.gmbh/agb zum Abruf und Speichern bereit.

2. Bestellung und Vertragsschluss

2.1 Die Darstellung der Pakete und Module im Shop ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.

2.2 Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Bestellung bestätigt oder den Zugang zu acadivo bereitstellt. Eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail ist noch keine Annahme.

2.3 Vor dem Absenden kann der Kunde seine Eingaben auf der Bestellseite prüfen und mit den Schaltflächen des Browsers oder den Feldern im Warenkorb berichtigen.

2.4 Der Anbieter speichert den Vertragstext und sendet dem Kunden die Bestelldaten sowie diese AGB per E-Mail zu; die Bestellung ist außerdem im Kundenkonto einsehbar. Die Vertragssprache ist Deutsch.

2.5 Schließt der Kunde den Vertrag nicht über den Shop, sondern auf ein individuelles Angebot hin, ist die Annahme des Angebots – auch online über den Link im Angebot – eine Zusage, aber noch kein Vertragsschluss; der Vertrag kommt dann erst durch Unterzeichnung durch beide Parteien zustande.

3. Leistungsbeschreibung acadivo

3.1 acadivo ist eine Lernplattform (Learning-Management-System), die der Anbieter als Software-as-a-Service über das Internet bereitstellt. Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit einen eigenen, von anderen Kunden getrennten Bereich (Mandant) unter einer Adresse der Plattform oder – als Zusatzleistung – unter einer eigenen Domain.

3.2 Der Umfang – Funktionen, Teilnehmerplätze und Speicherplatz – ergibt sich aus dem gebuchten Paket und den gebuchten Zusätzen. Werden die Grenzen des Pakets erreicht, lassen sich weitere Teilnehmende oder Uploads erst nach einer Erweiterung anlegen.

3.3 Die Software wird nicht überlassen, sondern nur zur Nutzung über den Browser bereitgestellt. Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht, sie für die Aus- und Weiterbildung seiner Teilnehmenden im vereinbarten Umfang zu nutzen. Quellcode wird nicht herausgegeben.

3.4 Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter. Er darf Funktionen ändern oder ersetzen, wenn der vertragsgemäße Gebrauch dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Über wesentliche Änderungen informiert er den Kunden rechtzeitig vorher.

4. Bereitstellung und Demozugang

4.1 acadivo ist ein digitales Produkt. Der Kunde erhält keine Ware und keinen Datenträger, sondern einen Zugang: Nach Zahlungseingang richtet der Anbieter den Mandanten ein und sendet die Zugangsdaten an die bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse – in der Regel innerhalb eines Werktages. Versandkosten fallen nicht an.

4.2 Damit der Kunde die Software vorher prüfen kann, stellt der Anbieter einen kostenlosen Demozugang für sieben Tage bereit. Er endet von selbst und muss nicht gekündigt werden.

5. Laufzeit, Verlängerung und Paketwechsel

5.1 Die Laufzeit wählt der Kunde bei der Bestellung (derzeit 1, 3, 6, 12, 24 oder 36 Monate). Sie beginnt mit der Bereitstellung des Zugangs.

5.2 Der Vertrag endet mit Ablauf der Laufzeit von selbst. Eine Kündigung ist nicht nötig, und es verlängert sich nichts von allein.

5.3 Wer weiterarbeiten möchte, hat zwei Wege: Er verlängert über den Shop – die neue Laufzeit schließt an die bisherige an, die Daten bleiben erhalten. Oder er schaltet die automatische Verlängerung ein. Sie ist freiwillig, im Portal unter Einstellungen → Vertrag zu finden und erst eingeschaltet, wenn der Kunde zusätzlich den Bestätigungslink in der daraufhin gesendeten E-Mail anklickt. Der Vertrag verlängert sich dann jeweils um dieselbe Laufzeit zu den bei der Verlängerung gültigen Preisen; die Rechnung legt der Anbieter im Portal ab. Ausschalten geht jederzeit mit einem Klick, ohne Bestätigung und ohne Frist – bis zum Tag vor der Verlängerung.

5.4 Der Anbieter erinnert rechtzeitig an das Ende der Laufzeit: drei Monate, zwei Monate, einen Monat, eine Woche und einen Tag vorher per E-Mail an die im Portal hinterlegte Adresse. Ist die automatische Verlängerung eingeschaltet, erinnert er zusätzlich 14 Tage vorher daran, dass sie greifen wird. Das Ablaufdatum steht jederzeit im Portal unter Einstellungen → Vertrag.

5.5 Eine ordentliche Kündigung während der gewählten Laufzeit ist ausgeschlossen; bereits gezahlte Entgelte werden nicht anteilig erstattet. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

5.6 Ein Wechsel in ein größeres Paket ist jederzeit möglich; das bereits gezahlte Entgelt wird anteilig angerechnet. Ein Wechsel in ein kleineres Paket wird zum Ende der laufenden Laufzeit wirksam. Zugebuchte Zusätze (z. B. weitere Teilnehmerplätze, Speicher, eigene Domain) laufen für die gebuchte Dauer und enden spätestens mit dem Vertrag über das Paket.

6. Preise und Zahlung

6.1 Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Der monatliche Preis richtet sich nach der gewählten Laufzeit: Je länger die Laufzeit, desto günstiger der Monat.

6.2 Abgerechnet wird im Voraus für die gewählte Laufzeit. Zur Verfügung stehen die im Shop angebotenen Zahlungsarten – derzeit Kreditkarte, Klarna, PayPal, Vorkasse und Kauf auf Rechnung. Bei Kauf auf Rechnung ist der Betrag innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen; bei Vorkasse stellt der Anbieter den Zugang nach Zahlungseingang bereit.

6.3 Werden während der Laufzeit weitere Zusätze (z. B. weitere Teilnehmerplätze, Speicher, eigene Domain) gebucht, berechnet der Anbieter sie anteilig bis zum Ende der laufenden Vertragsperiode.

6.4 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, schuldet er Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie die Pauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB. Ist der Kunde mit einem fälligen Betrag in Verzug, darf der Anbieter den Zugang nach Ankündigung in Textform und Ablauf einer Frist von mindestens 7 Tagen sperren, bis der Rückstand ausgeglichen ist.

7. Kein Widerrufsrecht

7.1 Das gesetzliche Widerrufsrecht steht nur Verbrauchern zu. Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet, besteht kein Widerrufsrecht. Einzelheiten und die Belehrung für den Ausnahmefall, dass der Kunde doch als Verbraucher bestellt hat, stehen in der Widerrufsbelehrung auf www.acadivo.de.

8. Verfügbarkeit und Datensicherung

8.1 Der Anbieter betreibt acadivo mit einer angestrebten Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel, gemessen am Zugang zum Rechenzentrum. Ausgenommen sind Zeiten für Wartung, die der Anbieter nach Möglichkeit ankündigt und in verkehrsarme Zeiten legt, sowie Störungen, die er nicht zu vertreten hat.

8.2 Der Anbieter sichert die Daten der Plattform täglich. Eine Wiederherstellung einzelner Inhalte auf Wunsch des Kunden, die nicht auf einem Fehler des Anbieters beruht, ist gegen Vergütung nach Aufwand möglich. Der Kunde bleibt für die Sicherung der von ihm eingestellten Daten mitverantwortlich, soweit ihm Ausgabemöglichkeiten zur Verfügung stehen.

9. Support

9.1 Support leistet ausschließlich der Anbieter. Anfragen richtet der Kunde über die in der Software vorgesehenen Wege (Ticket, E-Mail) an den Anbieter. Teilnehmende des Kunden wenden sich mit Fragen zu Kursinhalten an den Kunden, nicht an den Anbieter.

9.2 Ein Zugriff des Supports auf die Daten des Kunden ist nur nach dessen ausdrücklicher Freigabe möglich, erfolgt nur, soweit er zur Bearbeitung der Anfrage, zur Fehlerbehebung oder zur Sicherheit der Plattform erforderlich ist, und wird protokolliert.

10. Pflichten des Kunden

10.1 Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht weitergegeben werden. Jeder Zugang gehört genau einer Person. Der Kunde legt Zugänge nur für Personen an, die er zur Nutzung berechtigt, und verwaltet ihre Rollen und Rechte selbst.

10.2 Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingestellten Inhalte und Daten keine Rechte Dritter verletzen und nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Er ist für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der von ihm eingestellten personenbezogenen Daten verantwortlich.

10.3 Der Kunde pflegt die Angaben und Rechtstexte seines Bereichs (Impressum, Datenschutzerklärung, Teilnahmebedingungen) selbst. Vom Anbieter vorbelegte Platzhalter ersetzt er vor der Nutzung durch eigene Angaben.

10.4 Der Kunde unterlässt Handlungen, die die Plattform oder andere Kunden gefährden, insbesondere das Hochladen von Schadsoftware, automatisierte Massenabfragen und Versuche, auf fremde Mandanten zuzugreifen. Bei konkreten Anhaltspunkten darf der Anbieter betroffene Zugänge vorübergehend sperren und informiert den Kunden unverzüglich.

10.5 Ist der Kunde Anbieter von Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG), ist er selbst für eine erforderliche Zulassung bei der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) und für die Pflichten gegenüber seinen Teilnehmenden verantwortlich.

11. Auftragsverarbeitung und Daten bei Vertragsende

11.1 Personenbezogene Daten, die der Kunde in acadivo verarbeitet (etwa seiner Teilnehmenden und Nutzer), verarbeitet der Anbieter in seinem Auftrag als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Grundlage ist ein Vertrag über die Auftragsverarbeitung, den die Parteien mit Vertragsschluss vereinbaren.

11.2 Der Kunde kann seine Daten jederzeit als Datei ausgeben, solange sein Zugang besteht – einschließlich des Datenexports je Person nach Art. 15 und 20 DSGVO. Auf Wunsch stellt der Anbieter einen vollständigen Abzug bereit.

11.3 Nach Ablauf des Vertrags wird der Zugang gesperrt. Die Daten bleiben danach drei Monate erhalten; wird in dieser Zeit über den Shop verlängert, steht der Zugang mit allen Daten wieder zur Verfügung. Nach Ablauf der drei Monate löscht der Anbieter die Daten endgültig, einschließlich hochgeladener Dateien, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Datensicherungen werden im Rahmen ihres regulären Zyklus überschrieben.

11.4 Wer das nicht abwarten möchte, kann im Portal die endgültige Löschung nach Vertragsende beantragen. Weil sich das nicht rückgängig machen lässt, ist dafür eine Bestätigung nötig, die der Anbieter an die hinterlegte E-Mail-Adresse sendet.

12. Referenznennung

12.1 Der Anbieter nennt den Kunden nur dann als Referenz (z. B. Firmenname, Logo und Link auf www.acadivo.de oder in Präsentationen), wenn der Kunde zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Die Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

13. Haftung

13.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die er oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben, bei Übernahme einer Garantie, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

13.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

13.3 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

13.4 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Regeln nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Übernimmt der Anbieter vertraglich die Datensicherung, gilt diese Einschränkung nur, soweit die Sicherung vertragsgemäß erfolgt ist.

13.5 Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

13.6 Der Anbieter haftet nicht für Störungen, die er nicht zu vertreten hat, insbesondere durch höhere Gewalt, Streik, behördliche Anordnungen oder Ausfälle von Netzen und Diensten Dritter, die er nicht beherrscht. Für die Dauer solcher Störungen ruhen die betroffenen Leistungspflichten.

13.7 Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz wegen leicht fahrlässiger Pflichtverletzung verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn; die Fälle der ersten Klausel dieses Abschnitts bleiben davon unberührt.

14. Datenschutz und Vertraulichkeit

14.1 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zur Durchführung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, insbesondere steuerlicher Aufbewahrungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung des Angebots.

14.2 Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten (z. B. beim Hosting, bei der Betreuung von IT-Systemen oder beim Betrieb einer Software), schließen die Parteien einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung in seinem Bereich bleibt der Kunde als Verantwortlicher zuständig.

14.3 Für Fragen zum Datenschutz ist der Anbieter unter datenschutz@funck.gmbh erreichbar.

14.4 Beide Parteien behandeln alle nicht öffentlich bekannten Informationen der anderen Partei, die sie im Zusammenhang mit dem Vertrag erhalten, vertraulich und verwenden sie nur für Zwecke des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus. Sie gilt nicht, soweit eine Partei gesetzlich oder durch behördliche oder gerichtliche Anordnung zur Offenlegung verpflichtet ist.

15. Änderungen dieser AGB

15.1 Der Anbieter kann diese AGB für laufende Verträge ändern, wenn dies wegen einer Änderung der Rechtslage, der Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder zur Schließung einer nachträglich entstandenen Regelungslücke erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

15.2 Der Anbieter teilt die Änderungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf diese Folge, das Widerspruchsrecht und die Frist weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen AGB fort; beide Parteien können den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.

15.3 Änderungen der vereinbarten Preise und des Umfangs der Hauptleistungen erfolgen nicht über dieses Verfahren, sondern nur durch Vereinbarung der Parteien oder nach den Regelungen im Abschnitt „Preise und Zahlung“.

16. Schlussbestimmungen

16.1 Der Anbieter kann seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag mit Zustimmung des Kunden ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung widerspricht; in diesem Fall kann er den Vertrag zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen. Die Übertragung auf ein mit der Funck GmbH verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger bedarf keiner Zustimmung.

16.2 Der Kunde kann Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen.

16.3 Der Kunde kann nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.

16.4 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen mindestens der Textform. Vorrangig gelten individuelle Vereinbarungen der Parteien, gleich in welcher Form sie getroffen werden.

16.5 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

16.6 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist Duisburg. Der Anbieter darf den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.

16.7 Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder des Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen – bytebones

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die über das Angebot „bytebones“ (www.bytebones.de) geschlossen werden. Vertragspartner ist die Funck GmbH, Geschäftsführer Christian Funck, Styrumer Str. 56, 47138 Duisburg (im Folgenden „Anbieter“). „bytebones“ ist ein Angebot der Funck GmbH.

1.2 Vertragspartner des Anbieters ist der Kunde.

1.3 Die Leistungen dieses Angebots richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden keine Verträge geschlossen. Der Anbieter darf vor Vertragsschluss einen Nachweis der Unternehmereigenschaft verlangen, etwa eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, einen Handelsregisterauszug oder eine Gewerbeanmeldung.

1.4 Diese AGB gelten auch für alle künftigen Verträge über Leistungen dieses Angebots, ohne dass erneut auf sie hingewiesen werden muss.

1.5 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt. Das gilt auch, wenn der Anbieter in Kenntnis solcher Bedingungen Leistungen erbringt.

1.6 Im Einzelfall getroffene Vereinbarungen (Angebot, Vertrag, Leistungsbeschreibung) haben Vorrang vor diesen AGB.

1.7 Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB steht unter funck.gmbh/agb zum Abruf und Speichern bereit.

2. Vertragsschluss

2.1 Darstellungen von Leistungen und Preisen auf der Webseite, in Prospekten oder Präsentationen sind unverbindlich und stellen kein Angebot im Rechtssinn dar.

2.2 Angebote des Anbieters sind freibleibend, auch wenn sie eine Gültigkeitsdauer nennen. Nimmt der Kunde ein Angebot an – auch online über den Link im Angebot oder per E-Mail –, ist das eine Zusage, aber noch kein Vertragsschluss. Der Anbieter übersendet daraufhin den Vertrag zur Unterschrift.

2.3 Der Vertrag kommt erst durch Unterzeichnung des Vertrags durch beide Parteien zustande. Die Unterschrift kann auch elektronisch geleistet werden, etwa auf einem Tablet oder in einem PDF-Formular.

2.4 Art und Umfang der Leistungen, Termine und die Vergütung ergeben sich aus dem Angebot, dem Vertrag und der zugehörigen Leistungsbeschreibung. Unterlagen wie technische Daten, Entwürfe oder Muster sind keine Zusicherung von Eigenschaften, soweit sie nicht ausdrücklich als solche bezeichnet sind.

2.5 Der Anbieter darf zur Erbringung der Leistungen sorgfältig ausgewählte Dritte (Subunternehmer) einsetzen. Er bleibt für deren Leistungen gegenüber dem Kunden verantwortlich.

3. Mitwirkung des Kunden

3.1 Der Kunde stellt dem Anbieter rechtzeitig, vollständig und unentgeltlich alle Informationen, Inhalte, Unterlagen und Zugänge zur Verfügung, die für die Leistung erforderlich sind, und benennt eine Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis.

3.2 Der Kunde informiert den Anbieter unaufgefordert über Umstände in seinem Bereich, die für die Leistung erkennbar von Bedeutung sind, und teilt Änderungen seiner Kontaktdaten zeitnah mit.

3.3 Verzögert sich die Leistung, weil der Kunde seine Mitwirkung nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig erbringt, verschieben sich vereinbarte Termine angemessen. Den dadurch entstehenden Mehraufwand kann der Anbieter nach den vereinbarten Sätzen berechnen. Die Zahlungspflicht des Kunden für bereits erbrachte oder bereitgestellte Leistungen bleibt unberührt.

3.4 Der Kunde stellt sicher, dass ihm an allen Inhalten, die er dem Anbieter überlässt (z. B. Texte, Bilder, Logos, Videos, Daten), die erforderlichen Rechte zustehen und dass ihre vertragsgemäße Verwendung keine Rechte Dritter verletzt – insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung, sofern er die Verletzung zu vertreten hat.

3.5 Der Kunde hält Zugangsdaten, die er vom Anbieter erhält, geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Besteht der Verdacht, dass Unbefugte Zugangsdaten kennen, informiert er den Anbieter unverzüglich.

3.6 Erklärungen zum Vertragsverhältnis sendet der Anbieter an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse. Der Kunde ruft diese regelmäßig ab.

4. Webdesign

4.1 Der Anbieter entwirft und setzt die Webseite auf Grundlage des Angebots, der Leistungsbeschreibung und der Wünsche des Kunden um. Er übermittelt dem Kunden einen Entwurf; Änderungswünsche im Rahmen der vereinbarten Leistung teilt der Kunde per E-Mail oder telefonisch mit. Anzahl und Umfang der enthaltenen Korrekturschleifen ergeben sich aus dem Angebot.

4.2 Die für die Webseite erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Impressumsangaben) liefert der Kunde. Erstellt der Anbieter Inhalte (z. B. Texte oder KI-generierte Bilder), geschieht das im vereinbarten Umfang; darüber hinaus gegen gesonderte Vergütung.

4.3 Nach Fertigstellung nimmt der Kunde die Webseite ab. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde die Webseite nicht innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung der Fertigstellung unter Angabe wesentlicher Mängel in Textform zurückweist oder wenn er die Webseite produktiv nutzt (z. B. unter seiner Domain freischaltet). Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

4.4 Änderungswünsche, die über die vereinbarte Leistung hinausgehen oder nach der Abnahme geäußert werden, setzt der Anbieter nach gesonderter Vereinbarung oder nach Aufwand um. Eine vollständige Umgestaltung oder ein Neuaufbau der Webseite ist nicht Teil laufender Betreuungsleistungen.

4.5 Der Anbieter darf Änderungswünsche ablehnen, die technisch nicht umsetzbar sind, gegen geltendes Recht verstoßen oder die Sicherheit der Webseite oder des Servers gefährden.

4.6 Rechtstexte (Impressum, Datenschutzerklärung, Erklärung zur Barrierefreiheit, Einwilligungsbanner) bindet der Anbieter auf Grundlage der Angaben des Kunden und üblicher Vorlagen bzw. Generatoren ein. Eine Rechtsberatung ist damit nicht verbunden; für Richtigkeit und Vollständigkeit der Rechtstexte ist der Kunde als Betreiber der Webseite verantwortlich.

4.7 Der Kunde erhält an der für ihn umgesetzten Webseite nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, sie für eigene Zwecke zu nutzen. Verwendete Software Dritter (z. B. WordPress, Themes, Plugins) unterliegt deren Lizenzbedingungen; kostenpflichtige Lizenzen, die der Anbieter stellt, gelten für die Dauer des Vertrags, sofern nicht anders vereinbart.

4.8 Entwürfe, Vorlagen und Arbeitsstände, die nicht Teil der abgenommenen Webseite geworden sind, verbleiben beim Anbieter.

5. Hosting und Betrieb

5.1 Der Anbieter betreibt die Webseite des Kunden auf Servern in Rechenzentren in Deutschland oder der Europäischen Union. Enthalten sind – je nach gewähltem Paket – Speicherplatz, SSL-Zertifikat, tägliche Datensicherung und das Einspielen von Sicherheitsupdates. Technischer Support und inhaltliche Pflege sind nur enthalten, wenn das gewählte Paket sie vorsieht.

5.2 Der Anbieter gewährleistet eine Verfügbarkeit des Servers von 99 % im Jahresmittel. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Ausfälle, die der Anbieter nicht zu vertreten hat. Wartungen führt der Anbieter nach Möglichkeit in nutzungsarmen Zeiten durch.

5.3 Der Kunde nutzt das Hosting nur im Rahmen der geltenden Gesetze. Untersagt sind insbesondere der Versand unerwünschter Werbung (Spam), das Verbreiten von Schadsoftware, rechtswidrigen Inhalten oder urheberrechtlich geschützten Werken ohne Berechtigung sowie eine Nutzung, die den Server übermäßig belastet.

5.4 Der Anbieter darf die Webseite oder einzelne Dienste vorübergehend sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für rechtswidrige Inhalte, einen Sicherheitsvorfall (z. B. Schadsoftware, Teilnahme an einem Bot-Netz) oder eine Gefährdung anderer Kunden bestehen. Er beschränkt die Sperre auf das Erforderliche und informiert den Kunden unverzüglich. Hat der Kunde den Anlass zu vertreten, bleibt er zur Zahlung verpflichtet.

5.5 Erhält der Kunde einen Administrationszugang zu seiner Webseite, ist er für Änderungen, die er selbst vornimmt, verantwortlich. Aufwand zur Behebung von Fehlern, die dadurch entstehen, berechnet der Anbieter nach Aufwand. Einen FTP- oder Serverzugang erhält der Kunde nicht.

5.6 Für Inhalte der Webseite ist der Kunde verantwortlich, auch im Sinne des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG). Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Inhalte des Kunden auf Rechtsverstöße zu prüfen.

5.7 Bei Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung einen Export aller Dateien und der Datenbank der Webseite zur Verfügung. Ein Export während der Laufzeit ist gegen die vereinbarte Servicegebühr möglich. Nach Übergabe des Exports, spätestens 30 Tage nach Vertragsende, löscht der Anbieter die Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

6. Domains und E-Mail

6.1 Bestellt der Kunde eine Domain über den Anbieter, registriert der Anbieter sie über seinen Registrar und verwaltet sie in seinem Hosting. Für die Registrierung gelten ergänzend die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle, für „.de“-Domains die der DENIC eG.

6.2 Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine gewünschte Domain verfügbar ist, zugeteilt wird oder frei von Rechten Dritter ist. Der Kunde prüft vor der Bestellung, ob die Domain Marken-, Namens- oder Wettbewerbsrechte Dritter verletzt, und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Registrierung oder Nutzung der Domain entstehen.

6.3 Bei Vertragsende überträgt der Anbieter die Domain auf Verlangen des Kunden auf diesen oder einen von ihm benannten Anbieter. Gebühren der Vergabestelle oder des Registrars für die Übertragung trägt der Kunde. Verlangt der Kunde bis zum Vertragsende keine Übertragung, darf der Anbieter die Domain nach Hinweis und Ablauf einer angemessenen Frist freigeben bzw. an die Vergabestelle zurückgeben.

6.4 Enthält das Paket E-Mail-Postfächer, richten sich deren Anzahl und Speicherplatz nach dem gewählten Paket. Für Inhalte, die über seine Postfächer versandt werden, ist der Kunde verantwortlich.

7. Laufzeit und Kündigung

7.1 Laufende Leistungen (z. B. Hosting, Betreuung, Domain, Software zur Nutzung) haben – soweit nicht anders vereinbart – eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab Bereitstellung. Der Vertrag verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.

7.2 Laufzeit und Beendigung einmaliger Leistungen (z. B. Erstellung einer Webseite, Schulung, Projekt) ergeben sich aus dem Angebot oder Vertrag.

7.3 Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung eines Betrags, der zwei monatlichen Entgelten entspricht, in Verzug ist, wenn er trotz Abmahnung wesentlich gegen diese AGB verstößt oder wenn über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder mangels Masse abgelehnt wird.

7.4 Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).

8. Preise und Zahlung

8.1 Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Umsatzsteuer wird in der Rechnung gesondert ausgewiesen.

8.2 Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs werden nach Aufwand zu den bei Erbringung gültigen Stunden- oder Tagessätzen berechnet, sofern der Kunde vorher auf die Kosten hingewiesen wurde.

8.3 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar. Die Zahlung erfolgt per Überweisung; eine SEPA-Lastschrift bietet der Anbieter nicht an.

8.4 Laufende Entgelte werden monatlich im Voraus berechnet, soweit nicht eine andere Abrechnungsperiode vereinbart ist. Beginnt die Leistung im Laufe eines Monats, wird das Entgelt für diesen Monat anteilig berechnet. Nutzungsabhängige Entgelte werden nach Erbringung berechnet.

8.5 Der Anbieter darf bei Projekten angemessene Anzahlungen oder Abschlagszahlungen nach Projektfortschritt verlangen, soweit dies im Angebot vorgesehen ist.

8.6 Notwendige Auslagen (z. B. Reisekosten, Lizenzen, Bildrechte, Gebühren Dritter) trägt der Kunde, wenn er ihnen vorher zugestimmt hat.

8.7 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, schuldet er Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie die Pauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens bleibt vorbehalten.

8.8 Ist der Kunde bei laufenden Leistungen mit einem Betrag in Höhe von mindestens einem Monatsentgelt in Verzug, darf der Anbieter die Leistung nach Ankündigung in Textform und Ablauf einer Frist von mindestens 7 Tagen sperren, bis der Rückstand ausgeglichen ist. Die Pflicht des Kunden zur Zahlung der laufenden Entgelte bleibt bestehen.

8.9 Einwendungen gegen eine Rechnung erhebt der Kunde innerhalb von 4 Wochen nach Zugang in Textform. Gesetzliche Ansprüche des Kunden nach Ablauf dieser Frist bleiben unberührt.

8.10 Ändert sich der gesetzliche Umsatzsteuersatz, passt der Anbieter die Bruttopreise entsprechend an.

8.11 Erhöhen sich die Kosten des Anbieters für laufende Leistungen (z. B. Preise von Rechenzentren, Lizenzgebern oder Vergabestellen), kann er die Entgelte frühestens nach Ablauf der Mindestlaufzeit in angemessenem Umfang anpassen. Er kündigt die Anpassung mindestens 6 Wochen vorher in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen; darauf weist der Anbieter in der Ankündigung hin.

9. Referenznennung und Agentur-Vermerk

9.1 Der Anbieter nennt den Kunden nur dann als Referenz (z. B. Firmenname, Logo und Link auf www.bytebones.de oder in Präsentationen), wenn der Kunde zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Die Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

9.2 Ein Hinweis auf den Anbieter als umsetzende Agentur erscheint auf Webseiten des Kunden nur, wenn der Kunde dem zugestimmt hat, und ausschließlich in der Fußzeile als Link auf www.bytebones.de. Im Impressum des Kunden wird der Anbieter nicht genannt.

10. Haftung

10.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die er oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben, bei Übernahme einer Garantie, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

10.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

10.3 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

10.4 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Regeln nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Übernimmt der Anbieter vertraglich die Datensicherung, gilt diese Einschränkung nur, soweit die Sicherung vertragsgemäß erfolgt ist.

10.5 Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

10.6 Der Anbieter haftet nicht für Störungen, die er nicht zu vertreten hat, insbesondere durch höhere Gewalt, Streik, behördliche Anordnungen oder Ausfälle von Netzen und Diensten Dritter, die er nicht beherrscht. Für die Dauer solcher Störungen ruhen die betroffenen Leistungspflichten.

10.7 Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz wegen leicht fahrlässiger Pflichtverletzung verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn; die Fälle der ersten Klausel dieses Abschnitts bleiben davon unberührt.

11. Datenschutz und Vertraulichkeit

11.1 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zur Durchführung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, insbesondere steuerlicher Aufbewahrungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung des Angebots.

11.2 Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten (z. B. beim Hosting, bei der Betreuung von IT-Systemen oder beim Betrieb einer Software), schließen die Parteien einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung in seinem Bereich bleibt der Kunde als Verantwortlicher zuständig.

11.3 Für Fragen zum Datenschutz ist der Anbieter unter datenschutz@funck.gmbh erreichbar.

11.4 Beide Parteien behandeln alle nicht öffentlich bekannten Informationen der anderen Partei, die sie im Zusammenhang mit dem Vertrag erhalten, vertraulich und verwenden sie nur für Zwecke des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus. Sie gilt nicht, soweit eine Partei gesetzlich oder durch behördliche oder gerichtliche Anordnung zur Offenlegung verpflichtet ist.

12. Änderungen dieser AGB

12.1 Der Anbieter kann diese AGB für laufende Verträge ändern, wenn dies wegen einer Änderung der Rechtslage, der Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder zur Schließung einer nachträglich entstandenen Regelungslücke erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

12.2 Der Anbieter teilt die Änderungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf diese Folge, das Widerspruchsrecht und die Frist weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen AGB fort; beide Parteien können den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.

12.3 Änderungen der vereinbarten Preise und des Umfangs der Hauptleistungen erfolgen nicht über dieses Verfahren, sondern nur durch Vereinbarung der Parteien oder nach den Regelungen im Abschnitt „Preise und Zahlung“.

13. Schlussbestimmungen

13.1 Der Anbieter kann seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag mit Zustimmung des Kunden ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung widerspricht; in diesem Fall kann er den Vertrag zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen. Die Übertragung auf ein mit der Funck GmbH verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger bedarf keiner Zustimmung.

13.2 Der Kunde kann Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen.

13.3 Der Kunde kann nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.

13.4 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen mindestens der Textform. Vorrangig gelten individuelle Vereinbarungen der Parteien, gleich in welcher Form sie getroffen werden.

13.5 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

13.6 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist Duisburg. Der Anbieter darf den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.

13.7 Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder des Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen – Funck Foto

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die über das Angebot „Funck Foto“ (www.funck-foto.de) geschlossen werden. Vertragspartner ist die Funck GmbH, Geschäftsführer Christian Funck, Styrumer Str. 56, 47138 Duisburg (im Folgenden „Anbieter“). „Funck Foto“ ist ein Angebot der Funck GmbH.

1.2 Vertragspartner des Anbieters ist der Kunde.

1.3 Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Regelungen, die nur für eine dieser Gruppen gelten, sind ausdrücklich gekennzeichnet.

1.4 Gegenüber Unternehmern gelten diese AGB auch für alle künftigen Verträge über Leistungen dieses Angebots, ohne dass erneut auf sie hingewiesen werden muss.

1.5 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt. Das gilt auch, wenn der Anbieter in Kenntnis solcher Bedingungen Leistungen erbringt.

1.6 Im Einzelfall getroffene Vereinbarungen (Angebot, Vertrag, Leistungsbeschreibung) haben Vorrang vor diesen AGB.

1.7 Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB steht unter funck.gmbh/agb zum Abruf und Speichern bereit.

2. Vertragsschluss

2.1 Darstellungen von Leistungen und Preisen auf der Webseite, in Prospekten oder Präsentationen sind unverbindlich und stellen kein Angebot im Rechtssinn dar.

2.2 Angebote des Anbieters sind freibleibend, auch wenn sie eine Gültigkeitsdauer nennen. Nimmt der Kunde ein Angebot an – auch online über den Link im Angebot oder per E-Mail –, ist das eine Zusage, aber noch kein Vertragsschluss. Der Anbieter übersendet daraufhin den Vertrag zur Unterschrift.

2.3 Der Vertrag kommt erst durch Unterzeichnung des Vertrags durch beide Parteien zustande. Die Unterschrift kann auch elektronisch geleistet werden, etwa auf einem Tablet oder in einem PDF-Formular.

2.4 Art und Umfang der Leistungen, Termine und die Vergütung ergeben sich aus dem Angebot, dem Vertrag und der zugehörigen Leistungsbeschreibung. Unterlagen wie technische Daten, Entwürfe oder Muster sind keine Zusicherung von Eigenschaften, soweit sie nicht ausdrücklich als solche bezeichnet sind.

2.5 Der Anbieter darf zur Erbringung der Leistungen sorgfältig ausgewählte Dritte (Subunternehmer) einsetzen. Er bleibt für deren Leistungen gegenüber dem Kunden verantwortlich.

2.6 Verbraucher erhalten die Vertragsbestimmungen einschließlich dieser AGB nach Vertragsschluss in Textform. Die Vertragssprache ist Deutsch.

3. Mitwirkung des Kunden

3.1 Der Kunde stellt dem Anbieter rechtzeitig, vollständig und unentgeltlich alle Informationen, Inhalte, Unterlagen und Zugänge zur Verfügung, die für die Leistung erforderlich sind, und benennt eine Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis.

3.2 Der Kunde informiert den Anbieter unaufgefordert über Umstände in seinem Bereich, die für die Leistung erkennbar von Bedeutung sind, und teilt Änderungen seiner Kontaktdaten zeitnah mit.

3.3 Verzögert sich die Leistung, weil der Kunde seine Mitwirkung nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig erbringt, verschieben sich vereinbarte Termine angemessen. Den dadurch entstehenden Mehraufwand kann der Anbieter nach den vereinbarten Sätzen berechnen. Die Zahlungspflicht des Kunden für bereits erbrachte oder bereitgestellte Leistungen bleibt unberührt.

3.4 Der Kunde stellt sicher, dass ihm an allen Inhalten, die er dem Anbieter überlässt (z. B. Texte, Bilder, Logos, Videos, Daten), die erforderlichen Rechte zustehen und dass ihre vertragsgemäße Verwendung keine Rechte Dritter verletzt – insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung, sofern er die Verletzung zu vertreten hat.

3.5 Der Kunde hält Zugangsdaten, die er vom Anbieter erhält, geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Besteht der Verdacht, dass Unbefugte Zugangsdaten kennen, informiert er den Anbieter unverzüglich.

3.6 Erklärungen zum Vertragsverhältnis sendet der Anbieter an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse. Der Kunde ruft diese regelmäßig ab.

4. Fotografische Leistungen und Termine

4.1 Art und Umfang des Shootings (Ort, Dauer, Anzahl der bearbeiteten Bilder, Lieferform) ergeben sich aus dem gebuchten Paket bzw. dem Angebot.

4.2 Studiotermine finden im Studio des Anbieters in Duisburg statt; Termine an anderen Orten nach Vereinbarung. Fahrtkosten außerhalb des vereinbarten Umkreises werden gesondert berechnet, wenn sie im Angebot genannt sind.

4.3 Der Anbieter gestaltet die Aufnahmen nach eigenem künstlerischen Ermessen im Rahmen der besprochenen Wünsche. Reklamationen wegen Bildauffassung, Bildaufbau oder Stil sind ausgeschlossen, soweit sie sich im Rahmen des Besprochenen halten.

4.4 Die Auswahl der Bilder, die bearbeitet und geliefert werden, trifft der Anbieter, sofern das Paket keine Auswahl durch den Kunden vorsieht. Unbearbeitete Rohdaten (RAW-Dateien) werden nicht herausgegeben.

4.5 Bei Tier-Shootings ist der Kunde für sein Tier verantwortlich und haftet für Schäden, die das Tier im Studio verursacht, nach den gesetzlichen Vorschriften.

5. Terminverschiebung und Absage

5.1 Der Kunde wird gebeten, einen Termin, den er nicht wahrnehmen kann, so früh wie möglich, spätestens 24 Stunden vorher abzusagen oder zu verschieben. Eine Absage oder Verschiebung bis 24 Stunden vor dem Termin ist kostenfrei.

5.2 Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann der Anbieter ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 % des vereinbarten Preises verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

5.3 Kann der Anbieter einen Termin wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die er nicht zu vertreten hat, nicht wahrnehmen, bietet er einen Ersatztermin an. Bereits gezahlte Beträge werden erstattet, wenn der Kunde den Ersatztermin nicht wahrnehmen möchte. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach dem Abschnitt „Haftung“.

6. Bearbeitung und Lieferung

6.1 Die bearbeiteten Bilder liefert der Anbieter digital über eine passwortgeschützte Online-Galerie (fotos.funck.cloud) oder auf einem anderen vereinbarten Weg.

6.2 Die Online-Galerie steht für 30 Tage ab Bereitstellung zum Herunterladen zur Verfügung. Der Kunde sichert die Bilder innerhalb dieser Zeit selbst. Nach Ablauf darf der Anbieter die Galerie löschen; eine längere Archivierung schuldet er nur, wenn sie vereinbart ist.

6.3 Lieferfristen sind Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart sind.

6.4 Die Bilder werden nach Ermessen des Anbieters farblich und tonal bearbeitet. Weitergehende Retuschen (z. B. Freistellungen, Composings) sind nur Teil der Leistung, wenn sie vereinbart sind, und werden sonst nach Aufwand berechnet.

7. Nutzungsrechte an den Bildern

7.1 Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte an den Aufnahmen verbleiben beim Anbieter bzw. beim Fotografen. Der Kunde erhält Nutzungsrechte erst mit vollständiger Bezahlung und nur im nachfolgend beschriebenen Umfang.

7.2 Verbraucher erhalten ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, die Bilder für private Zwecke zu nutzen, insbesondere sie zu vervielfältigen, zu drucken und in privaten Profilen sozialer Netzwerke zu zeigen. Eine gewerbliche Nutzung bedarf einer gesonderten Vereinbarung.

7.3 Unternehmer erhalten ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, die Bilder für eigene Zwecke einschließlich Werbung, Webseite und Social Media zu nutzen, sofern das Angebot keinen anderen Umfang nennt. Die Weitergabe an Dritte zur eigenständigen Nutzung (z. B. an Agenturen für deren Zwecke oder zum Weiterverkauf) bedarf der Zustimmung des Anbieters.

7.4 Bei Veröffentlichungen ist der Anbieter als Urheber zu nennen („Foto: Funck Foto“), soweit dies üblich und technisch möglich ist; bei Social-Media-Beiträgen genügt eine Markierung.

7.5 Die Bilder dürfen ohne Zustimmung des Anbieters nicht so bearbeitet werden, dass der Bildeindruck wesentlich verändert wird (z. B. durch Filter, die das Werk entstellen). Zuschnitte und Größenänderungen sind erlaubt.

8. Abgebildete Personen und Referenzen

8.1 Der Kunde stellt sicher, dass alle Personen, die er zum Shooting mitbringt oder abbilden lässt, mit den Aufnahmen und der vereinbarten Nutzung einverstanden sind; bei Minderjährigen holt er die Einwilligung der Sorgeberechtigten ein.

8.2 Der Anbieter verwendet Bilder, auf denen Personen erkennbar sind, nur mit gesonderter schriftlicher oder in Textform erteilter Einwilligung der abgebildeten Personen für eigene Zwecke (z. B. Portfolio, Webseite, Social Media). Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

8.3 Bilder von Tieren ohne erkennbare Personen darf der Anbieter für sein Portfolio nutzen, sofern der Kunde nicht bei der Buchung widerspricht.

9. Preise und Zahlung

9.1 Gegenüber Verbrauchern sind alle angegebenen Preise Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

9.2 Gegenüber Unternehmern verstehen sich alle Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

9.3 Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs werden nach Aufwand zu den bei Erbringung gültigen Stunden- oder Tagessätzen berechnet, sofern der Kunde vorher auf die Kosten hingewiesen wurde.

9.4 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar. Die Zahlung erfolgt per Überweisung; eine SEPA-Lastschrift bietet der Anbieter nicht an.

9.5 Laufende Entgelte werden monatlich im Voraus berechnet, soweit nicht eine andere Abrechnungsperiode vereinbart ist. Beginnt die Leistung im Laufe eines Monats, wird das Entgelt für diesen Monat anteilig berechnet. Nutzungsabhängige Entgelte werden nach Erbringung berechnet.

9.6 Der Anbieter darf bei Projekten angemessene Anzahlungen oder Abschlagszahlungen nach Projektfortschritt verlangen, soweit dies im Angebot vorgesehen ist.

9.7 Notwendige Auslagen (z. B. Reisekosten, Lizenzen, Bildrechte, Gebühren Dritter) trägt der Kunde, wenn er ihnen vorher zugestimmt hat.

9.8 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Verzugszinsen: gegenüber Verbrauchern 5 Prozentpunkte, gegenüber Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Von Unternehmern kann der Anbieter zusätzlich die Pauschale von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB verlangen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens bleibt vorbehalten.

9.9 Ist der Kunde bei laufenden Leistungen mit einem Betrag in Höhe von mindestens einem Monatsentgelt in Verzug, darf der Anbieter die Leistung nach Ankündigung in Textform und Ablauf einer Frist von mindestens 7 Tagen sperren, bis der Rückstand ausgeglichen ist. Die Pflicht des Kunden zur Zahlung der laufenden Entgelte bleibt bestehen.

9.10 Einwendungen gegen eine Rechnung erhebt der Kunde innerhalb von 4 Wochen nach Zugang in Textform. Gesetzliche Ansprüche des Kunden nach Ablauf dieser Frist bleiben unberührt.

9.11 Ändert sich der gesetzliche Umsatzsteuersatz, passt der Anbieter die Bruttopreise entsprechend an.

10. Haftung

10.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die er oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben, bei Übernahme einer Garantie, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

10.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

10.3 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

10.4 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Regeln nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Übernimmt der Anbieter vertraglich die Datensicherung, gilt diese Einschränkung nur, soweit die Sicherung vertragsgemäß erfolgt ist.

10.5 Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

10.6 Der Anbieter haftet nicht für Störungen, die er nicht zu vertreten hat, insbesondere durch höhere Gewalt, Streik, behördliche Anordnungen oder Ausfälle von Netzen und Diensten Dritter, die er nicht beherrscht. Für die Dauer solcher Störungen ruhen die betroffenen Leistungspflichten.

11. Hinweise für Verbraucher

11.1 Schließt ein Verbraucher den Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel (z. B. Online-Buchung, E-Mail, Telefon) oder außerhalb der Geschäftsräume des Anbieters, steht ihm nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die dem Verbraucher vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.

11.2 Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB), soweit diese Ausnahme auf die gebuchte Leistung anwendbar ist.

11.3 Wünscht der Verbraucher, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist erbracht wird, und widerruft er den Vertrag danach, schuldet er Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen.

11.4 Für Mängel gelten gegenüber Verbrauchern die gesetzlichen Vorschriften.

12. Datenschutz und Vertraulichkeit

12.1 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zur Durchführung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, insbesondere steuerlicher Aufbewahrungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung des Angebots.

12.2 Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten (z. B. beim Hosting, bei der Betreuung von IT-Systemen oder beim Betrieb einer Software), schließen die Parteien einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung in seinem Bereich bleibt der Kunde als Verantwortlicher zuständig.

12.3 Für Fragen zum Datenschutz ist der Anbieter unter datenschutz@funck.gmbh erreichbar.

12.4 Beide Parteien behandeln alle nicht öffentlich bekannten Informationen der anderen Partei, die sie im Zusammenhang mit dem Vertrag erhalten, vertraulich und verwenden sie nur für Zwecke des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus. Sie gilt nicht, soweit eine Partei gesetzlich oder durch behördliche oder gerichtliche Anordnung zur Offenlegung verpflichtet ist.

13. Änderungen dieser AGB

13.1 Der Anbieter kann diese AGB für laufende Verträge ändern, wenn dies wegen einer Änderung der Rechtslage, der Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder zur Schließung einer nachträglich entstandenen Regelungslücke erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

13.2 Der Anbieter teilt die Änderungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf diese Folge, das Widerspruchsrecht und die Frist weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen AGB fort; beide Parteien können den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.

13.3 Änderungen der vereinbarten Preise und des Umfangs der Hauptleistungen erfolgen nicht über dieses Verfahren, sondern nur durch Vereinbarung der Parteien oder nach den Regelungen im Abschnitt „Preise und Zahlung“.

14. Schlussbestimmungen

14.1 Der Anbieter kann seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag mit Zustimmung des Kunden ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung widerspricht; in diesem Fall kann er den Vertrag zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen. Die Übertragung auf ein mit der Funck GmbH verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger bedarf keiner Zustimmung.

14.2 Der Kunde kann Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen.

14.3 Der Kunde kann nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.

14.4 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen mindestens der Textform. Vorrangig gelten individuelle Vereinbarungen der Parteien, gleich in welcher Form sie getroffen werden.

14.5 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

14.6 Gegenüber Verbrauchern gilt die Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

14.7 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag Duisburg. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

14.8 Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

14.9 Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder des Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Versie: 25.10.2026 · Downloaden als pdf